Lesen Sie gerne?

In unserer Dorfbibliothek wartet eine breite Palette Bücher auf Sie. Vom Bilderbuch für die Kleinen, Bücher fürs erste Lesealter, Liebes- und Familiengeschichten, Abenteuerromane bis hin zum spannenden Krimi – kurz gesagt, es ist für jedermann etwas da.

Die Bücher können bei uns unentgeltlich für zwei Monate ausgeliehen werden.
Schauen Sie doch einmal unverbindlich bei uns herein.

Die Dorfbibliothek befindet sich im Pfarreiheim.

 

Aktuell

Buch des Monats Oktober

Bibliothek

Die Rebellin und der Dieb - ein Roman von Jan-Philipp Sendker

Der 18-jährige Niri, seine Eltern und Geschwister haben eine bescheidene, aber gesicherte Existenz als Bedienstete in der Villa einer reichen Familie. Bis die Pandemie kommt, Niris ganze Familie entlassen wird und in den Abgrund tiefster Armut stürzt. Der bisher brave Klosterschüler will nicht auf die Gnade einer gleichgültigen Regierung warten und begehrt angesichts der wachsenden Not gegen die Schicksalsergebenheit seines Vaters auf. An den Patrouillen vorbei schleicht er nachts durch eine abgeriegelte Stadt zurück zu der Villa, um zu holen, was die Familie zum Überleben braucht. Dort wartet seine Jugendfreundin Mary auf ihn, die ihm nicht nur Lebensmittel gibt, sondern einen grösseren Plan hat, der das Leben der Stadt und der beiden für immer verändern wird.

Die universelle Geschichte zweier Liebenden aus verschiedenen Welten, die lernen, was im Angesicht einer Katastrophe zählt: Mut zum Widerstand, Wille zur Veränderung und bedingungsloses Vertrauen ineinander.

Öffnungszeiten im Oktober
Am 6. und 13. Okt. geschlossen (Herbstferien)
Mittwoch, 20. und 27. Okt. von 19 bis 20 Uhr geöffnet

Buch des Monats September

Bibliothek

Über Menschen - ein Roman von Juli Zeh

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Grossstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in keinen Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zehs Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.

 

Öffnungszeiten im September
Mittwoch, 1. September von 17 bis 20 Uhr
Mittwoch, 8., 15., 22. und 29 September von 19 bis 20 Uhr
im Pfarreiheim